Kurioses rund um die letzten Weltmeisterschaften

Eine Fußballweltmeisterschaft bringt auch immer wieder kuriose Geschichten mit sich. Kein Wunder, ist doch die weltweite Aufmerksamkeit riesengroß, so manches nicht planbar oder oft emotional begründet.

WM 2002 Japan/Südkorea

Mit Oliver Kahn wurde zum ersten Mal ein Torhüter zum besten Spieler des Turniers gewählt und zwangsläufig natürlich auch zum besten Torhüter.

Frankreich erzielte als erster Titelträger beim Folgeturnier keinen einzigen Treffer.

Zum ersten Mal überhaupt in der WM-Geschichte kam es zum Duell der beiden erfolgreichsten Nationalteams, Deutschland und Brasilien, in der Geschichte der Weltmeisterschaften.

WM 2006 in Deutschland

Die Schweiz war die erste Mannschaft bei einer WM, die, ohne ein Gegentor kassiert zu haben, ausschied und auch gleichzeitig das erste Team, das bei einem Elfmeterschießen kein einziges Mal traf.

Die Achtelfinalbegegnung zwischen Portugal und Holland (1:0) war eine nie dagewesene Härteschlacht. Vier Rote und auch noch sechzehn Gelbe Karten verteilte der Schiedsrichter.

WM 2010 in Südafrika

Nordkorea, zum ersten Mal für eine WM qualifiziert, errang zwar mit einer 0:1 Niederlage gegen Brasilien einen Achtungserfolg, ein 0:7 gegen Portugal und ein 0:3 gegen die Elfenbeinküste sorgten allerdings dafür, dass Nordkorea der schlechteste WM-Teilnehmer aller Zeiten wurde.

WM 2014 in Brasilien

Die 1:7 Niederlage gegen Deutschland hat sich auch auf den Sprachgebrauch der einheimischen Bevölkerung ausgewirkt. Es steht in Redewendungen heute für alles, was einem so an negativen Dingen im Leben passieren kann.

Der Uruquayer Luiz Suarez trat im Spiel gegen Italien schon zum dritten Mal in seiner Karriere als Beißer auf. Im Gruppenspiel gegen Italien biss er seinen Gegner Giorgio Chiellini in die Schulter. Die Folge waren vier Monate Fußballverbot und neun Spiele Sperre.

WM 2018 in Russland

Was bisher noch niemand geschafft hatte gelang dem Kroaten Mario Mandzukic: ein Eigentor in einem WM-Finale.

Als besonders reinlich erwiesen sich die japanischen Fans, die nach Spielende den Müll auf den Rängen wieder einsammelten.